Sachkundeprüfung §34a Sicherheitstechnik: Prüfungsfragen

Originale Prüfungsfragen der Sachkundeprüfung §34a Sicherheitstechnik – mit den richtigen Antworten und Erklärungen. Der vollständige Fragenkatalog umfasst 60 Fragen, die du alle kostenlos online üben kannst.

Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026

Alle 60 Fragen kostenlos in der App üben – inkl. Prüfungssimulation.

Alle Prüfungsfragen zur Sachkundeprüfung §34a im Überblick

Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Sicherheitstechnik

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Sicherheitstechnik vor.

  1. 1.Welches primäre Ziel verfolgt der Einsatz von mechanischer Sicherheitstechnik, wie z. B. vergitterten Fenstern oder verstärkten Türen?

    • Sie soll den Täter sofort festnehmen.
    • Sie dient der Verzögerung des Täterzugriffs (Widerstandszeit).
    • Sie alarmiert automatisch die Polizei.
    • Sie dient ausschließlich der optischen Abschreckung ohne physischen Schutz.

    Erklärung: Mechanische Sicherheitstechnik wie Gitter und verstärkte Türen soll einen Einbruch vor allem zeitlich verzögern. Die verlängerte Widerstandszeit erhöht die Chance, dass der Täter aufgibt oder entdeckt wird.

    Infografik zur Erklärung: Welches primäre Ziel verfolgt der Einsatz von mechanischer Sicherheitstechnik, wie z. B. vergitterten Fenstern oder verstärkten Türen?
  2. 2.Aus welchen drei wesentlichen Komponenten (Säulen) besteht ein vollständiges Sicherheitskonzept?

    • Mechanik, Elektronik, Organisation/Personal
    • Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst
    • Prävention, Intervention, Rehabilitation
    • Videoüberwachung, Alarmanlage, Zaun

    Erklärung: Ein vollständiges Sicherheitskonzept beruht immer auf drei Säulen: mechanische Sicherungen (z. B. Schlösser), elektronische Technik (z. B. Alarmanlagen) und klare Regeln sowie geschultes Personal (Organisation/Personal).

    Infografik zur Erklärung: Aus welchen drei wesentlichen Komponenten (Säulen) besteht ein vollständiges Sicherheitskonzept?
  3. 3.Welche Aussage zur „Widerstandszeit“ einer mechanischen Sicherungseinrichtung ist korrekt?

    • Sie beschreibt die Zeit, bis die Polizei am Tatort eintrifft.
    • Sie gibt an, wie lange eine Barriere einem Einbruchsversuch standhält.
    • Sie definiert die Zeitdauer bis zum Auslösen eines stillen Alarms.
    • Sie beschreibt die Lebensdauer des Materials bei Witterungseinflüssen.

    Erklärung: Die Widerstandszeit beschreibt, wie lange eine mechanische Sicherung (z. B. Tür, Fenster, Schloss) einem Einbruchsversuch standhalten kann, bevor sie überwunden wird.

    Infografik zur Erklärung: Welche Aussage zur „Widerstandszeit“ einer mechanischen Sicherungseinrichtung ist korrekt?
  4. 4.Was versteht man unter dem Begriff „Perimeterschutz“ in der Sicherheitstechnik?

    • Die Sicherung von Innenräumen mittels Bewegungsmeldern.
    • Die Überwachung der Außenhaut (Zäune, Freigelände) eines Objekts.
    • Den Schutz von IT-Systemen durch Firewalls.
    • Die Sicherung von Tresoren im Kellerbereich.

    Erklärung: Perimeterschutz bedeutet, die äußere Grenze eines Objekts zu sichern, also z. B. Zäune, Mauern oder das Freigelände. Es geht nicht um Innenräume, IT-Systeme oder spezielle Bereiche wie Tresorräume.

    Infografik zur Erklärung: Was versteht man unter dem Begriff „Perimeterschutz“ in der Sicherheitstechnik?
  5. 5.Welche Glasart wird typischerweise verwendet, um einen Durchbruchschutz (z. B. bei Juwelieren) zu gewährleisten, da es bei Beschädigung nicht sofort zerfällt?

    • ESG (Einscheibensicherheitsglas)
    • VSG (Verbundsicherheitsglas)
    • Drahtglas
    • Normales Fensterglas

    Erklärung: Verbundsicherheitsglas (VSG) besteht aus zwei oder mehr Glasscheiben mit Folie dazwischen, sodass es bei Beschädigung zusammenhält und nicht sofort zerfällt. Deshalb wird es für Durchbruchschutz, z. B. bei Juwelieren, verwendet.

    Infografik zur Erklärung: Welche Glasart wird typischerweise verwendet, um einen Durchbruchschutz (z. B. bei Juwelieren) zu gewährleisten, da es bei Beschädigung nicht sofort zerfällt?
  6. 6.Wozu dient eine sogenannte „Zwangsläufigkeit“ bei einer Einbruchmeldeanlage (EMA)?

    • Sie zwingt den Täter, einen bestimmten Weg zu nehmen.
    • Sie stellt sicher, dass eine Scharfschaltung nur möglich ist, wenn alle Fenster und Türen geschlossen sind.
    • Sie sorgt dafür, dass bei Alarm zwangsläufig die Polizei kommt.
    • Sie zwingt das Wachpersonal zu stündlichen Kontrollgängen.

    Erklärung: Zwangsläufigkeit bedeutet: Die Alarmanlage lässt sich nur scharf schalten, wenn alle überwachten Fenster und Türen korrekt geschlossen sind. So wird verhindert, dass beim Scharfschalten noch ein Zugang offen ist.

    Infografik zur Erklärung: Wozu dient eine sogenannte „Zwangsläufigkeit“ bei einer Einbruchmeldeanlage (EMA)?
  7. 7.Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einer Einbruchmeldeanlage (EMA) und einer Überfallmeldeanlage (ÜMA)?

    • Eine EMA wird automatisch ausgelöst, eine ÜMA wird manuell von einer Person ausgelöst.
    • Eine EMA alarmiert die Feuerwehr, eine ÜMA die Polizei.
    • Eine ÜMA ist nur für Banken vorgeschrieben, eine EMA für alle Gewerbe.
    • Es gibt keinen technischen Unterschied, nur die Bezeichnung variiert.

    Erklärung: Merke: Die Einbruchmeldeanlage (EMA) reagiert automatisch auf Sensoren (z. B. Türkontakt, Bewegungsmelder), während die Überfallmeldeanlage (ÜMA) bewusst von einer Person per Knopf oder Schalter ausgelöst wird.

    Infografik zur Erklärung: Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einer Einbruchmeldeanlage (EMA) und einer Überfallmeldeanlage (ÜMA)?
  8. 8.Welche Brandklasse umfasst Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen (z. B. Benzin, Lacke)?

    • Brandklasse A
    • Brandklasse B
    • Brandklasse C
    • Brandklasse F

    Erklärung: Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen wie Benzin oder Lack gehören zur Brandklasse B. Merke: B wie Benzin = flüssige Brennstoffe.

    Infografik zur Erklärung: Welche Brandklasse umfasst Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen (z. B. Benzin, Lacke)?
  9. 9.Warum darf Wasser niemals als Löschmittel bei einem Fettbrand (Brandklasse F) eingesetzt werden?

    • Weil Wasser das Fett verdünnt und unbrauchbar macht.
    • Weil es zu einer Fettexplosion durch schlagartige Verdampfung kommt.
    • Weil Wasser bei Fettbränden keine Kühlwirkung hat.
    • Weil Wasser die Umwelt stärker belastet als Schaum.

    Erklärung: Bei heißem Fett verdampft Wasser schlagartig zu Dampf, schleudert das brennende Fett aus dem Behälter und verursacht eine gefährliche Fettexplosion. Darum niemals Wasser bei Fettbränden verwenden, sondern geeignete Löschmittel (z. B. Fettbrandlöscher oder Deckel).

    Infografik zur Erklärung: Warum darf Wasser niemals als Löschmittel bei einem Fettbrand (Brandklasse F) eingesetzt werden?
  10. 10.Welche Löschmittel sind für Brände der Brandklasse C (Gase) geeignet?

    • Wasser
    • Kohlendioxid (CO2)
    • ABC-Pulver
    • Fettbrandlöscher

    Erklärung: Brände der Brandklasse C betreffen brennende Gase und werden durch Unterbrechen der Reaktionskette und schnelles Abdecken der Flamme bekämpft. ABC-Pulver ist dafür geeignet; Wasser und Fettbrandlöscher sind ungeeignet, CO2 wirkt nur begrenzt und ist vor allem für geschlossene Bereiche.

    Infografik zur Erklärung: Welche Löschmittel sind für Brände der Brandklasse C (Gase) geeignet?
  11. 11.Was ist die Hauptaufgabe einer Brandmeldeanlage (BMA)?

    • Das automatische Löschen jedes Entstehungsbrandes.
    • Die frühzeitige Erkennung und Meldung eines Brandes.
    • Die Überwachung von Einbrechern.
    • Die Steuerung der Klimaanlage im Normalbetrieb.

    Erklärung: Eine Brandmeldeanlage soll Brände so früh wie möglich erkennen und automatisch melden, damit schnell reagiert werden kann. Löschen ist nicht ihre Hauptaufgabe.

    Infografik zur Erklärung: Was ist die Hauptaufgabe einer Brandmeldeanlage (BMA)?
  12. 12.Was bedeutet die Abkürzung „RC“ im Zusammenhang mit Fenstern und Türen (z. B. RC2, RC3)?

    • Radio Control (Funksteuerung)
    • Resistance Class (Widerstandsklasse)
    • Room Control (Raumüberwachung)
    • Rapid Closing (Schnellschließung)

    Erklärung: RC steht für Resistance Class, also Widerstandsklasse, und gibt an, wie gut Fenster und Türen gegen Einbruchversuche gesichert sind. Je höher die RC-Klasse (z. B. RC2, RC3), desto höher der Einbruchschutz.

    Infografik zur Erklärung: Was bedeutet die Abkürzung „RC“ im Zusammenhang mit Fenstern und Türen (z. B. RC2, RC3)?

Alle 60 Fragen kostenlos in der App üben

Übe den kompletten Fragenkatalog der Sachkundeprüfung §34a Sicherheitstechnik mit Antworten, Erklärungen und realistischer Prüfungssimulation – direkt online, ohne Anmeldung.

Weiterführend

Alle Prüfungsfragen zur Sachkundeprüfung §34a im Überblick

Dein digitaler Ausbilder

Persönliche Betreuung

Jens ist dein Experte für §34a GewO und Sicherheitsrecht. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Sicherheitsbeauftragter in der Industrie und seinem fundierten Wissen im Gewerberechtbereich bringt er die perfekte Mischung aus Theorie und Praxis mit.

Als zertifizierter IHK-Dozent für Sicherheitsgewerbe und ehemaliger Betriebsschutzleiter macht er komplexe Rechtsmaterien greifbar und praxisnah. Mit seinem strukturierten Ansatz und realitätsnahen Fallbeispielen bereitet er dich optimal auf die §34a-Sachkundeprüfung vor!

Dein digitaler Ausbilder

Support Mitarbeiter

Jens

Telefon: +49 172 8871771

E-Mail: hallo@sachkundepruefung34a.de

🛡️ §34a GewO Prüfung sicher bestehen

Starte deine Vorbereitung noch heute

Oder lade die App herunter:
Im App Store laden
4,9
Bei Google Play herunterladen
4,8
§34a GewO Online

ℹ️ Informationen

  • Kurs kaufen
  • Gutschein kaufen
  • Lizenzen & Quellen
  • Prüfungsfragen
  • Städte
  • Über uns
  • Kontakt
  • Feedback
  • Widerrufsbelehrung

🤝 Wir sind für dich da

  • 📧 hallo@sachkundepruefung34a.de
  • 📞 +49 172 8871771
  • 💬 Nachricht senden

Stores

  • Im App Store laden
  • Bei Google Play herunterladen
© 2026 PriorApps GmbH – §34a GewO Online. Alle Rechte vorbehalten.
  • Hinweis zu Bewertungen
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum