Sachkundeprüfung §34a Prüfungsfragen 2026

Originale Prüfungsfragen der Sachkundeprüfung §34a – mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen, sortiert nach Themengebieten. Alle 103 Fragen kannst du kostenlos online üben.

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Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Straf- und Strafverfahrensrecht

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Straf- und Strafverfahrensrecht vor.

  1. 1.Ab welchem Alter ist ein Kind bzw. Jugendlicher in Deutschland grundsätzlich strafmündig (schuldfähig)?

    • Ab Vollendung des 7. Lebensjahres.
    • Ab Vollendung des 12. Lebensjahres.
    • Ab Vollendung des 14. Lebensjahres.
    • Ab Vollendung des 16. Lebensjahres.
    • Ab Vollendung des 18. Lebensjahres.

    Erklärung: Strafmündig ist man in Deutschland grundsätzlich erst ab Vollendung des 14. Lebensjahres. Vor 14 Jahren gilt ein Kind als strafunmündig und kann nicht nach dem Strafrecht bestraft werden.

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  2. 2.Was versteht man unter „Beihilfe“ (§ 27 StGB)?

    • Das bewusste und gewollte Hilfeleisten zu einer vorsätzlichen rechtswidrigen Tat eines anderen.
    • Das Anstiften eines anderen zur Tat.
    • Die gemeinsame Ausführung der Tat als Mittäter.
    • Das bloße Anwesendsein am Tatort.
    • Die Hilfeleistung nach Beendigung der Tat (Begünstigung).

    Erklärung: Beihilfe bedeutet, dass jemand eine vorsätzliche Straftat eines anderen bewusst unterstützt, zum Beispiel durch Rat, Tat oder Mittel. Wichtig ist: Hilfeleisten zu einer fremden, vorsätzlichen und rechtswidrigen Tat.

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  3. 3.Welches Rechtsgut schützt § 239 StGB (Freiheitsberaubung)?

    • Die allgemeine Handlungsfreiheit.
    • Die Fortbewegungsfreiheit (persönliche Freiheit).
    • Das Eigentum.
    • Die Ehre.
    • Die körperliche Unversehrtheit.

    Erklärung: § 239 StGB schützt die Möglichkeit, sich frei zu bewegen. Es geht also um die Fortbewegungsfreiheit, also die persönliche Freiheit, den Ort zu wechseln.

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Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Bürgerliches Gesetzbuch

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Bürgerliches Gesetzbuch vor.

  1. 1.Welches grundlegende Prinzip kennzeichnet das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) im Verhältnis zwischen den beteiligten Parteien?

    • Es herrscht das Prinzip der Über- und Unterordnung.
    • Es gilt das Prinzip der Gleichordnung (Privatautonomie).
    • Der Staat steht immer über dem Bürger.
    • Es handelt sich um ein subordinationsrechtliches Verhältnis.

    Erklärung: Im BGB begegnen sich die Parteien rechtlich auf Augenhöhe: Es gilt das Prinzip der Gleichordnung, man spricht von Privatautonomie. Niemand ist dem anderen von vornherein über- oder untergeordnet.

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  2. 2.Wer ist im Sinne des BGB als „Eigentümer“ einer Sache zu verstehen?

    • Jemand, der die tatsächliche Gewalt über die Sache ausübt.
    • Jemand, dem die Sache rechtlich gehört und der nach Belieben mit ihr verfahren kann.
    • Jemand, der die Sache nur vorübergehend gemietet hat.
    • Der Besitzdiener, der die Sache für einen anderen verwahrt.

    Erklärung: Im BGB ist der Eigentümer die Person, der eine Sache rechtlich gehört und die rechtlich frei darüber bestimmen darf (z. B. verkaufen, verschenken, zerstören). Besitz (tatsächliche Gewalt) und Eigentum (rechtliche Zuordnung) sind zu unterscheiden.

    Infografik zur Erklärung: Wer ist im Sinne des BGB als „Eigentümer“ einer Sache zu verstehen?
  3. 3.Was versteht man unter „Besitz“ gemäß § 854 BGB?

    • Die rechtliche Herrschaft über eine Sache.
    • Die tatsächliche Gewalt über eine Sache.
    • Den Eigentumsnachweis durch Kaufvertrag.
    • Das Recht, eine Sache zu verkaufen.

    Erklärung: Besitz nach § 854 BGB bedeutet, dass jemand die tatsächliche Gewalt über eine Sache ausübt, also sie faktisch in seiner Hand oder unter seiner Kontrolle hat. Es geht nicht um Eigentum oder Rechte, sondern nur darum, wer die Sache tatsächlich beherrscht.

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Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Unfallverhütungsvorschriften

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Unfallverhütungsvorschriften vor.

  1. 1.Welches grundlegende Ziel verfolgen die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) im Bewachungsgewerbe?

    • Die Maximierung des Unternehmensgewinns durch schnellere Arbeitsabläufe.
    • Die Prävention von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren.
    • Die ausschließliche Regelung von Arbeitszeiten und Pausen.
    • Die Übertragung der vollen Haftung auf den Arbeitnehmer.

    Erklärung: Die UVV sollen Beschäftigte schützen, indem sie Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und gesundheitliche Gefahren am Arbeitsplatz verhindern. Es geht also immer um Sicherheit und Gesundheit, nicht um Gewinnmaximierung oder Haftungsverschiebung.

    Infografik zur Erklärung: Welches grundlegende Ziel verfolgen die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) im Bewachungsgewerbe?
  2. 2.Für wen sind die Unfallverhütungsvorschriften (z. B. DGUV Vorschrift 23) rechtlich bindend?

    • Nur für den Unternehmer.
    • Nur für die Sicherheitsmitarbeiter.
    • Sowohl für den Unternehmer als auch für die versicherten Mitarbeiter.
    • Nur für externe Besucher des bewachten Objektes.

    Erklärung: Unfallverhütungsvorschriften gelten immer für beide Seiten: Der Unternehmer muss sie umsetzen und die versicherten Mitarbeiter müssen sie einhalten.

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  3. 3.Welche Konsequenzen können Verstöße gegen die Unfallverhütungsvorschriften haben?

    • Es gibt keine Konsequenzen, da es sich nur um Empfehlungen handelt.
    • Bußgelder für den Unternehmer und den Versicherten sowie arbeitsrechtliche Folgen.
    • Ausschließlich eine Ermahnung durch den Betriebsrat.
    • Der Verlust des Personalausweises.

    Erklärung: Unfallverhütungsvorschriften sind verbindlich, keine bloßen Empfehlungen. Bei Verstößen drohen Bußgelder für Unternehmer und Versicherte sowie arbeitsrechtliche Konsequenzen wie Abmahnung oder Kündigung.

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Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Umgang mit Menschen

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Umgang mit Menschen vor.

  1. 1.Was versteht man unter der „Sachebene“ im Vier-Seiten-Modell einer Nachricht?

    • Die Ebene, die die Beziehung zwischen den Gesprächspartnern klärt.
    • Die Ebene, die reine Fakten und Daten vermittelt.
    • Die Ebene, die offenbart, was der Sender von sich preisgibt.
    • Die Ebene, die den Empfänger zu einer Handlung auffordern soll.

    Erklärung: Die Sachebene beschreibt nur den Inhalt der Nachricht: Hier werden reine Fakten, Daten und Informationen übermittelt – ohne Gefühle oder Aufforderungen.

    Infografik zur Erklärung: Was versteht man unter der „Sachebene“ im Vier-Seiten-Modell einer Nachricht?
  2. 2.Welche der folgenden Aussagen beschreibt das „Aktive Zuhören“ am besten?

    • Dem Gesprächspartner ständig ins Wort fallen, um Lösungen anzubieten.
    • Schweigen und den anderen reden lassen, ohne jegliche Reaktion.
    • Signalisieren von Aufmerksamkeit durch Nicken, Blickkontakt und gezieltes Nachfragen.
    • Den Gesprächspartner belehren, sobald er etwas Falsches sagt.

    Erklärung: Aktives Zuhören bedeutet, dem Gesprächspartner aufmerksam zuzuhören und dies durch Nicken, Blickkontakt und gezieltes Nachfragen zu zeigen. So fühlt sich der andere ernst genommen und Missverständnisse werden vermieden.

    Infografik zur Erklärung: Welche der folgenden Aussagen beschreibt das „Aktive Zuhören“ am besten?
  3. 3.Was ist eine „Ich-Botschaft“ und warum ist sie in Konfliktsituationen hilfreich?

    • Eine Aussage, die dem Gegenüber Vorwürfe macht („Du hast schon wieder...“).
    • Eine Aussage, die das eigene Empfinden beschreibt, ohne den anderen anzugreifen.
    • Eine Anweisung, was der andere tun muss.
    • Eine Form der Entschuldigung.

    Erklärung: Eine Ich-Botschaft beschreibt das eigene Gefühl oder Bedürfnis („Ich fühle mich…“), ohne dem anderen Vorwürfe zu machen. So wird der andere weniger angegriffen und Konflikte können ruhiger geklärt werden.

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Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung vor.

  1. 1.Wer ist in der Bundesrepublik Deutschland grundsätzlich der Träger des Gewaltmonopols?

    • Die privaten Sicherheitsdienste
    • Der Staat
    • Die Europäische Union
    • Die NATO
    • Die einzelnen Bundesländer und Kommunen

    Erklärung: Das Gewaltmonopol liegt in Deutschland grundsätzlich beim Staat, das heißt nur staatliche Organe (z. B. Polizei) dürfen rechtmäßig Gewalt anwenden. Private Sicherheitsdienste handeln nur im Rahmen der Gesetze und haben kein eigenes Gewaltmonopol.

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  2. 2.Welche der folgenden Aussagen beschreibt das Prinzip der „Verhältnismäßigkeit“ im Rechtsstaat korrekt?

    • Eine Maßnahme muss immer das mildeste aller verfügbaren Mittel sein, auch wenn es ungeeignet ist.
    • Eine Maßnahme muss geeignet, erforderlich und angemessen sein.
    • Eine Maßnahme darf niemals Grundrechte einschränken.
    • Eine Maßnahme muss immer den maximalen Erfolg garantieren.
    • Eine Maßnahme muss kostengünstig sein.

    Erklärung: Verhältnismäßigkeit bedeutet, dass eine staatliche Maßnahme nur dann zulässig ist, wenn sie geeignet, erforderlich (kein milderes, gleich wirksames Mittel) und angemessen im Verhältnis zum Zweck ist.

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  3. 3.In welche drei Gewalten wird die Staatsgewalt in Deutschland gemäß dem Prinzip der Gewaltenteilung untergliedert?

    • Legislative, Exekutive, Judikative
    • Bundeswehr, Polizei, Verfassungsschutz
    • Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung
    • Öffentliches Recht, Privatrecht, Strafrecht
    • Presse, Politik, Wirtschaft

    Erklärung: Die Staatsgewalt wird nach dem Prinzip der Gewaltenteilung in drei Bereiche aufgeteilt: Gesetzgebung (Legislative), Ausführung der Gesetze (Exekutive) und Rechtsprechung (Judikative).

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Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Datenschutzrecht

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Datenschutzrecht vor.

  1. 1.Welches Grundrecht bildet in Deutschland das Fundament für den Datenschutz und wurde durch das Bundesverfassungsgericht im Volkszählungsurteil 1983 konkretisiert?

    • Das Recht auf körperliche Unversehrtheit
    • Das Recht auf Meinungsfreiheit
    • Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung
    • Das Recht auf Berufsfreiheit
    • Das Recht auf Eigentum

    Erklärung: Datenschutz in Deutschland beruht auf dem vom Bundesverfassungsgericht entwickelten Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Es bedeutet, dass jeder selbst entscheiden darf, wer was über ihn weiß und wie seine Daten verwendet werden.

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  2. 2.Welche übergeordnete Rechtsvorschrift regelt seit Mai 2018 den Schutz personenbezogener Daten in der gesamten Europäischen Union unmittelbar?

    • Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
    • Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
    • Das Grundgesetz (GG)
    • Die Gewerbeordnung (GewO)

    Erklärung: Seit Mai 2018 gilt in der gesamten EU ein einheitliches Datenschutzrecht: die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Sie ist eine EU-Verordnung und wirkt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten, im Gegensatz zum nationalen BDSG.

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  3. 3.Was versteht der Gesetzgeber unter „personenbezogenen Daten“ im Sinne der DSGVO?

    • Ausschließlich sensible Daten wie Religionszugehörigkeit oder Gesundheitsdaten
    • Alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen
    • Daten, die sich ausschließlich auf juristische Personen (z. B. GmbH, AG) beziehen
    • Nur Daten, die schriftlich in einer Akte festgehalten sind
    • Alle anonymisierten statistischen Erhebungen

    Erklärung: Personenbezogene Daten sind alle Infos, mit denen man eine Person direkt oder indirekt erkennen kann (z. B. Name, Adresse, Kennnummer). Entscheidend ist: bezieht sich die Information auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person.

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Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Sicherheitstechnik

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Sicherheitstechnik vor.

  1. 1.Welches primäre Ziel verfolgt der Einsatz von mechanischer Sicherheitstechnik, wie z. B. vergitterten Fenstern oder verstärkten Türen?

    • Sie soll den Täter sofort festnehmen.
    • Sie dient der Verzögerung des Täterzugriffs (Widerstandszeit).
    • Sie alarmiert automatisch die Polizei.
    • Sie dient ausschließlich der optischen Abschreckung ohne physischen Schutz.

    Erklärung: Mechanische Sicherheitstechnik wie Gitter und verstärkte Türen soll einen Einbruch vor allem zeitlich verzögern. Die verlängerte Widerstandszeit erhöht die Chance, dass der Täter aufgibt oder entdeckt wird.

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  2. 2.Aus welchen drei wesentlichen Komponenten (Säulen) besteht ein vollständiges Sicherheitskonzept?

    • Mechanik, Elektronik, Organisation/Personal
    • Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst
    • Prävention, Intervention, Rehabilitation
    • Videoüberwachung, Alarmanlage, Zaun

    Erklärung: Ein vollständiges Sicherheitskonzept beruht immer auf drei Säulen: mechanische Sicherungen (z. B. Schlösser), elektronische Technik (z. B. Alarmanlagen) und klare Regeln sowie geschultes Personal (Organisation/Personal).

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  3. 3.Welche Aussage zur „Widerstandszeit“ einer mechanischen Sicherungseinrichtung ist korrekt?

    • Sie beschreibt die Zeit, bis die Polizei am Tatort eintrifft.
    • Sie gibt an, wie lange eine Barriere einem Einbruchsversuch standhält.
    • Sie definiert die Zeitdauer bis zum Auslösen eines stillen Alarms.
    • Sie beschreibt die Lebensdauer des Materials bei Witterungseinflüssen.

    Erklärung: Die Widerstandszeit beschreibt, wie lange eine mechanische Sicherung (z. B. Tür, Fenster, Schloss) einem Einbruchsversuch standhalten kann, bevor sie überwunden wird.

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Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Gewerberecht

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Gewerberecht vor.

  1. 1.Welche Behörde ist primär für die Erteilung der Erlaubnis im Bewachungsgewerbe zuständig?

    • Das Finanzamt
    • Die Industrie- und Handelskammer (IHK)
    • Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde oder das Ordnungsamt
    • Das Amtsgericht

    Erklärung: Für die Erlaubnis im Bewachungsgewerbe ist nicht die IHK zuständig, sondern die örtliche Behörde, also in der Regel die zuständige Kreisverwaltungsbehörde bzw. das Ordnungsamt. Dort wird deine Zuverlässigkeit und Eignung geprüft.

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  2. 2.Was ist der Hauptzweck des Bewacherregisters (BWR)?

    • Die Erfassung aller Waffen im Privatbesitz von Sicherheitsmitarbeitern
    • Die Überprüfung und Überwachung der Zuverlässigkeit und Qualifikation von Sicherheitspersonal
    • Die zentrale Steuerung der Einsatzpläne aller Sicherheitsfirmen
    • Die Abrechnung der Gewerbesteuer für Sicherheitsunternehmen

    Erklärung: Das Bewacherregister dient dazu, Sicherheitsmitarbeiter zentral zu erfassen und ihre Zuverlässigkeit sowie Qualifikation zu überprüfen und zu überwachen.

    Infografik zur Erklärung: Was ist der Hauptzweck des Bewacherregisters (BWR)?
  3. 3.Wann muss ein Sicherheitsmitarbeiter spätestens im Bewacherregister angemeldet werden?

    • Innerhalb von 4 Wochen nach Arbeitsbeginn
    • Spätestens am ersten Arbeitstag vor Dienstantritt
    • Nach Ende der Probezeit
    • Sobald der erste Lohn ausgezahlt wird

    Erklärung: Der Sicherheitsmitarbeiter muss bereits vor dem ersten Einsatz im Bewachungsgewerbe gemeldet sein, also spätestens am ersten Arbeitstag vor Dienstantritt. Ohne vorherige Anmeldung im Bewacherregister darf er nicht eingesetzt werden.

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Prüfungsfragen für Sachkundeprüfung §34a Umgang mit Waffen

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sachkundeprüfung §34a Umgang mit Waffen vor.

  1. 1.Was versteht das Waffengesetz (WaffG) unter dem Begriff „Führen“ einer Waffe?

    • Der bloße Besitz einer Waffe in der eigenen Wohnung.
    • Die Ausübung der tatsächlichen Gewalt über eine Waffe außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des befriedeten Besitztums.
    • Der Transport einer Waffe in einem verschlossenen Behältnis von A nach B.
    • Das Reinigen der Waffe am Arbeitsplatz.

    Erklärung: „Führen“ bedeutet nach dem WaffG, dass man eine Waffe zugriffsbereit bei sich trägt und damit die tatsächliche Gewalt darüber ausübt – und zwar außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des befriedeten Besitztums.

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  2. 2.Was ist ein „Anscheinswaffe“ gemäß § 42a WaffG?

    • Eine Waffe, die nur mit Platzpatronen schießt.
    • Ein Gegenstand, der einer echten Feuerwaffe täuschend ähnlich sieht, aber keine echte Waffe ist.
    • Eine Waffe, die verdeckt getragen wird.
    • Eine Waffe, die ausschließlich zur Dekoration dient und funktionsunfähig gemacht wurde.

    Erklärung: Eine Anscheinswaffe ist kein echte Schusswaffe, sieht aber einer echten Feuerwaffe täuschend ähnlich. Entscheidend ist also das gefährliche Aussehen, nicht die tatsächliche Schussfähigkeit.

    Infografik zur Erklärung: Was ist ein „Anscheinswaffe“ gemäß § 42a WaffG?
  3. 3.Welche Aussage zur Gültigkeitsdauer eines Waffenscheins ist korrekt?

    • Er ist unbegrenzt gültig.
    • Er ist maximal ein Jahr gültig.
    • Er ist maximal drei Jahre gültig und kann verlängert werden.
    • Er verliert seine Gültigkeit nur bei Arbeitgeberwechsel.

    Erklärung: Ein Waffenschein ist immer zeitlich befristet: Er gilt höchstens drei Jahre und kann danach auf Antrag verlängert werden. Unbefristete Waffenscheine gibt es nicht.

    Infografik zur Erklärung: Welche Aussage zur Gültigkeitsdauer eines Waffenscheins ist korrekt?
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